Inner Women
All die Frauen, die ich bin
Inner Women – All die Frauen, die ich bin
Wenn eine Klientin vor mir sitzt, dann frage ich mich oft: Wer ist das eigentlich, da mir gegenüber? Die Antwort ist nicht der Vor- und Nachname. Sondern etwas ganz anderes, tieferes.
Irgendwann habe ich angefangen, diese Frage mir selbst zu stellen.
Als Heilpraktikerin bin ich anders als als Mutter. Als Teilnehmerin in einem Kursraum, in dem ich selbst unterrichtet habe, finde ich mich manchmal selber nicht. Mal bin ich ganz Liebende Güte, die ihr Herz öffnet. Oder eine Geschichtenerzählerin, die aus dem was geschehen ist etwas Tragendes macht. Wenn unter der ordentlichen Oberfläche das verborgene Dunkle nach außen drängt, dann bin ich vielleicht gerade die Tochter. Wenn etwas in mir weiss was die Menschen bewegt, bevor sie gesprochen haben, dann ist es vielleicht das Orakel.
Das sind nicht Stimmungen. Das sind ganz verschiedene Frauen.
Ich habe angefangen, ihnen Namen zu geben. Nicht als Konzept, sondern weil sie bereits da waren und darauf warteten, gesehen zu werden. Die Tochter. Die Hexe. Die Kriegerin. Die Erstarrte. Die Liebende Güte. Und viele mehr.
Das Konzept der Inner Women ist daraus gewachsen. Aus meiner eigenen Arbeit, aus Jahren in der Praxis, aus dem, was Frauen mir erzählt haben. Dieser Prozess war tiefer, als ich erwartet habe. Und irgendwann war da ein Bild von mir selbst, das vielschichtiger war als alles, was ich vorher gesehen hatte. In dem ich mich endlich selbst erkennen konnte. Es ist keine Theorie. Es ist eine Landkarte, die ich gezeichnet habe, während ich selbst darin unterwegs war.
Diese Karte hat vier Richtungen: Das Aufwachsen, das Entfalten, das Vollenden, den Schutz. Und in der Tiefe darunter: die Versunkenen. Teile, die nicht verloren gegangen sind, sondern darauf warten, geborgen zu werden.
Ich habe mich bewusst von der klassischen Dreiteilung in Mädchen, Mutter, Alte Weise gelöst. Sie ist zu schmal. Gebärfähigkeit ist kein Maßstab für das Erleben einer Frau. Echte Frauen sind vielstimmiger.
Ich lebe die Königin, die Hexe, die Kriegerin, die Weise Alte, die Liebende Güte, die Verbannte und viele mehr. Diese Figuren haben Namen bekommen, weil sie bereits da waren. Ich habe sie nicht erfunden. Sie haben sich mir gezeigt.
In den Inner Women Workshops begegnen wir diesen Figuren. Durch Stille und Bewegung, durch Collage und kreatives Gestalten. Der Körper weiß oft früher, mit wem wir gerade in Kontakt sind, als der Verstand es erkennt.
Was dabei entsteht, ist keine Analyse. Es ist Begegnung.
Du bist nicht eine Frau. Du bist viele.
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Meine InnerWomen
Den Grundstein zu den Inner Women legten textile Skulpturen in Form eines Kreises. Jeder Kreis ist auf eine andere Art und Weise hergestellt als die anderen. Ich habe genäht, gefilzt, gewickelt, gestrickt um nur einige zu nennen. In der Arbeit an einer Form hat sich mir die jeweilige Inner Woman offenbart. Ich habe oft nicht gewusst, wer da in meinen Händen entsteht, Form annimmt. Und Stück für Stück ist das Konzept der Inner Women organisch gewachsen.
Wenn Du mit Textilen Skulpturen Deine Inner Women entdecken möchtest dann schreib mir. Ich melde mich, wenn neue Termine entstehen.
Nicola@innerforms.de

















